Viele Straßen in Lindhorst befinden sich in einem schlechten Zustand. Um die Verkehrssicherheit zu erhöhen, die Lebensqualität zu verbessern und langfristig Kosten zu senken, ist eine klare, transparente und nachhaltige Strategie notwendig, die über kurzfristige Reparaturen hinausgeht und die gesamte Gemeinde in den Blick nimmt.
Ein zentraler Baustein ist die systematische Klassifizierung aller Straßen. Durch eine Einteilung nach Bedeutung – etwa in Hauptstraßen, Anliegerstraßen oder Wirtschaftswege – können Sanierungsmaßnahmen gezielt geplant und priorisiert werden. Ergänzend dazu soll ein Standardkatalog entwickelt werden, der verbindliche Vorgaben für Straßenbeläge, Breiten, Entwässerung, Gehwege und Beleuchtung enthält. Auf dieser Grundlage können Sanierungen effizienter umgesetzt und ein einheitliches Qualitätsniveau erreicht werden. Die priorisierte Sanierung erfolgt anschließend nach Dringlichkeit, Zustand und tatsächlicher Nutzung, sodass die am stärksten belasteten oder beschädigten Straßen zuerst berücksichtigt werden.
Neben der baulichen Qualität spielt der Komfort für alle Generationen eine wichtige Rolle. Dazu gehören Bordsteinabsenkungen, die insbesondere Senioren, Rollstuhlfahrenden und Familien mit Kinderwagen das sichere Überqueren der Straßen erleichtern. Ebenso sollen Bänke und Mülleimer entlang wichtiger Wege installiert werden, um Aufenthaltsqualität und Sauberkeit zu verbessern. Ein weiterer Schwerpunkt ist das Straßenbegleitgrün: Bäume und Grünstreifen tragen zu einem angenehmen Ortsbild bei, bieten Schatten, verbessern das Mikroklima und fördern die ökologische Vielfalt.
Warum das wichtig ist:
Straßen sind weit mehr als reine Verkehrsflächen. Sie prägen das Erscheinungsbild der Gemeinde, beeinflussen Sicherheit und Mobilität und sind ein wichtiger Standortfaktor. Eine gut gepflegte, durchdachte und generationengerechte Straßeninfrastruktur steigert die Lebensqualität aller Menschen in Lindhorst.